*****

VERORDNUNG (EWG) Nr. 1305/89 DES RATES vom 11. Mai 1989 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern, und zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 574/72 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71

DER RAT DER EUROPÄISCHEN

GEMEINSCHAFTEN -

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf die Artikel 51 und 235,

auf Vorschlag der Kommission (1),

nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments (2),

nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses (3),

in Erwägung nachstehender Gründe:

Die Verordnungen (EWG) Nr. 1408/71 (4) und (EWG) Nr. 574/72 (5), in der aktualisierten Fassung der Verordnung (EWG) Nr. 2001/83 (6) und zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 3811/86 (7), waren Gegenstand technischer Anpassungen in Anhang I Kapitel VIII Ziffern 1 und 2 der Akte über den Beitritt Spaniens und Portugals.

Infolge des Beitritts Spaniens und Portugals sind an den genannten Verordnungen weitere Anpassungen vorzunehmen, insbesondere um die in Anhang II der Beitrittsakte aufgestellten Leitlinien zu berücksichtigen -

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 wird wie folgt geändert:

1. Artikel 95 erhält folgende Fassung:

»Artikel 95

Übergangsbestimmungen für die Selbständigen

(1) Diese Verordnung begründet keinen Anspruch für den Zeitraum vor dem 1. Juli 1982 oder vor dem Beginn ihrer Anwendung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats.

(2) Für die Feststellung des Anspruchs auf Leistungen nach dieser Verordnung werden sämtliche Versicherungszeiten sowie gegebenenfalls auch alle Beschäftigungszeiten, Zeiten selbständiger Tätigkeit und Wohnzeiten berücksichtigt, die nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats vor dem 1. Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats zurückgelegt worden sind.

(3) Vorbehaltlich des Absatzes 1 wird ein Leistungsanspruch nach dieser Verordnung auch für Ereignisse begründet, die vor dem 1. Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats liegen.

(4) Leistungen jeder Art, die wegen der Staatsangehörigkeit oder des Wohnorts einer Person nicht festgestellt worden sind oder geruht haben, werden auf Antrag der betreffenden Person ab dem 1. Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats festgestellt oder wieder gewährt, es sei denn, daß früher festgestellte Ansprüche durch Kapitalabfindung abgegolten worden sind.

(5) Die Ansprüche von Personen, deren Rente vor dem 1. Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats festgestellt worden ist, können auf ihren Antrag unter Berücksichtigung der Bestimmungen dieser Verordnung neu festgestellt werden. Dies gilt auch für die sonstigen in Artikel 78 genannten Leistungen.

(6) Wird der in Absatz 4 oder Absatz 5 bezeichnete Antrag innerhalb von zwei Jahren nach dem 1. Juli 1982 oder nach dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gestellt, so werden die Ansprüche aufgrund dieser Verordnung mit Wirkung von diesem Zeitpunkt an erworben, ohne daß der betreffenden Person Ausschlußfristen oder Verjährungsfristen eines Mitgliedstaats entgegengehalten werden können.

(7) Wird der in Absatz 4 oder Absatz 5 bezeichnete Antrag erst nach Ablauf von zwei Jahren nach dem 1. Juli 1982 oder nach dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gestellt, so werden nicht ausgeschlossene oder nicht verjährte Ansprüche - vorbehaltlich etwaiger günstigerer Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats - vom Tag der Antragstellung an erworben."

2. In Anhang III, Teile A und B, wird unter Ziffer 22. DEUTSCHLAND - SPANIEN das Wort »keine" durch folgenden Wortlaut ersetzt:

»Artikel 4 Absatz 1 und Artikel 45 Absatz 2 des Abkommens über soziale Sicherheit vom 4. Dezember 1973".

3. In Anhang VII erhält Ziffer 7 folgende Fassung:

»7. Hinsichtlich der Altersrentenversicherung für Selbständige: Ausübung einer selbständigen Tätigkeit in Griechenland und einer Beschäftigung im Lohn- oder Gehaltsverhältnis in einem anderen Mitgliedstaat".

Artikel 2

Die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 wird wie folgt geändert:

1. Artikel 118 erhält folgende Fassung:

»Artikel 118

Übergangsvorschriften für Renten für die Arbeitnehmer

(1) Ist der Versicherungsfall vor dem 1. Oktober 1972 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats eingetreten, ohne daß vor diesem Zeitpunkt für den Rentenantrag eine Feststellung erfolgt ist, und sind aufgrund dieses Versicherungsfalls Leistungen für die Zeit vor diesem Zeitpunkt zu gewähren, so hat dieser Antrag eine doppelte Feststellung zur Folge, und zwar

a) für die Zeit vor dem 1. Oktober 1972 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung Nr. 3 bzw. gemäß Vereinbarungen zwischen den betreffenden Mitgliedstaaten sowie

b) für die Zeit ab dem 1. Oktober 1972 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung.

Ergibt sich jedoch bei der Berechnung nach Buchstabe a) ein höherer Betrag als bei der Berechnung nach Buchstabe b), so erhält der Betreffende weiterhin den Betrag, der sich bei der Berechnung nach Buchstabe a) ergibt.

(2) Wird ab dem 1. Oktober 1972 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats ein Antrag auf Leistungen bei Invalidität, bei Alter oder an Hinterbliebene bei einem Träger eines Mitgliedstaats gestellt, so werden die Leistungen, die vor diesem Zeitpunkt für denselben Versicherungsfall durch den oder die Träger eines oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten festgestellt wurden, von Amts wegen gemäß der Verordnung neu festgestellt; die Neufeststellung darf nicht zu einem geringeren Leistungsbetrag führen."

2. Artikel 119 erhält folgende Fassung:

»Artikel 119

Übergangsvorschriften für Renten für die Selbständigen

(1) Ist der Versicherungsfall vor dem 1. Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats eingetreten, ohne daß bereits vor diesem Zeitpunkt für den Rentenantrag eine Feststellung erfolgt ist, und sind aufgrund dieses Versicherungsfalls Leistungen für eine Zeitspanne vor diesem Zeitpunkt zu gewähren, so hat dieser Antrag eine doppelte Feststellung zur Folge, und zwar

a) für die Zeit vor dem 1. Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung bzw. gemäß den vor diesem Datum in Kraft befindlichen Vereinbarungen zwischen den betreffenden Mitgliedstaaten sowie

b) für die Zeit ab dem 1. Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung.

Ergibt sich jedoch bei der Berechnung nach Buchstabe a) ein höherer Betrag als bei der Berechnung nach Buchstabe b), so erhält die betreffende Person weiterhin den Betrag, der sich bei der Berechnung nach Buchstabe a) ergibt.

(2) Wird ab dem 1. Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats ein Antrag auf Leistungen bei Invalidität, bei Alter oder an Hinterbliebene beim Träger eines Mitgliedstaats gestellt, so werden die Leistungen, die vor diesem Zeitpunkt für denselben Versicherungsfall durch den oder die Träger eines oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten bereits festgestellt wurden, von Amts wegen gemäß der Verordnung neu festgestellt; die Neufeststellung darf nicht zu einem geringeren Leistungsbetrag führen."

Artikel 3

Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.

Sie gilt mit Wirkung vom 1. Januar 1986. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Geschehen zu Brüssel am 11. Mai 1989.

Im Namen des Rates

Der Präsident

C. ARANZADI

(1) ABl. Nr. C 71 vom 26. 3. 1986, S. 8.

(2) ABl. Nr. C 148 vom 16. 6. 1986, S. 124.

(3) ABl. Nr. C 263 vom 20. 10. 1986, S. 37.

(4) ABl. Nr. L 149 vom 5. 7. 1971, S. 2.

(5) ABl. Nr. L 74 vom 27. 3. 1972, S. 1.

(6) ABl. Nr. L 230 vom 22. 8. 1983, S. 6.

(7) ABl. Nr. L 355 vom 16. 12. 1986, S. 5.GEMEINSCHAFTEN -

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf die Artikel 51 und 235,

auf Vorschlag der Kommission ( 1 ),

nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ( 2 ),

nach Stellungnahme des Wirtschafts - und Sozialausschusses ( 3 ),

in Erwägung nachstehender Gründe :

Die Verordnungen ( EWG ) Nr . 1408/71 ( 4 ) und (EWG ) Nr . 574/72 ( 5 ), in der aktualisierten Fassung der Verordnung ( EWG ) Nr . 2001/83 ( 6 ) und zuletzt geändert durch die Verordnung ( EWG ) Nr . 3811/86 ( 7 ), waren Gegenstand technischer Anpassungen in Anhang I Kapitel VIII Ziffern 1 und 2 der Akte über den Beitritt Spaniens und Portugals .

Infolge des Beitritts Spaniens und Portugals sind an den genannten Verordnungen weitere Anpassungen vorzunehmen, insbesondere um die in Anhang II der Beitrittsakte aufgestellten Leitlinien zu berücksichtigen -

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :

Artikel 1

Die Verordnung ( EWG ) Nr . 1408/71 wird wie folgt geändert :

1 . Artikel 95 erhält folgende Fassung :

Artikel 95

Übergangsbestimmungen für die Selbständigen

( 1 ) Diese Verordnung begründet keinen Anspruch für den Zeitraum vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn ihrer Anwendung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats .

( 2 ) Für die Feststellung des Anspruchs auf Leistungen nach dieser Verordnung werden sämtliche Versicherungszeiten sowie gegebenenfalls auch alle Beschäftigungszeiten, Zeiten selbständiger Tätigkeit und Wohnzeiten berücksichtigt, die nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats zurückgelegt worden sind .

( 3 ) Vorbehaltlich des Absatzes 1 wird ein Leistungsanspruch nach dieser Verordnung auch für Ereignisse begründet, die vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats liegen .

( 4 ) Leistungen jeder Art, die wegen der Staatsangehörigkeit oder des Wohnorts einer Person nicht festgestellt worden sind oder geruht haben, werden auf Antrag der betreffenden Person ab dem 1 . Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats festgestellt oder wieder gewährt, es sei denn, daß früher festgestellte Ansprüche durch Kapitalabfindung abgegolten worden sind .

( 5 ) Die Ansprüche von Personen, deren Rente vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats festgestellt worden ist, können auf ihren Antrag unter Berücksichtigung der Bestimmungen dieser Verordnung neu festgestellt werden . Dies gilt auch für die sonstigen in Artikel 78 genannten Leistungen .

( 6 ) Wird der in Absatz 4 oder Absatz 5 bezeichnete Antrag innerhalb von zwei Jahren nach dem 1 . Juli 1982 oder nach dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gestellt, so werden die Ansprüche aufgrund dieser Verordnung mit Wirkung von diesem Zeitpunkt an erworben, ohne daß der betreffenden Person Ausschlußfristen oder Verjährungsfristen eines Mitgliedstaats entgegengehalten werden können.

( 7 ) Wird der in Absatz 4 oder Absatz 5 bezeichnete Antrag erst nach Ablauf von zwei Jahren nach dem 1 . Juli 1982 oder nach dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gestellt, so werden nicht ausgeschlossene oder nicht verjährte Ansprüche - vorbehaltlich etwaiger günstigerer Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats - vom Tag der Antragstellung an erworben ."

2 . In Anhang III, Teile A und B, wird unter Ziffer 22 . DEUTSCHLAND - SPANIEN das Wort keine" durch folgenden Wortlaut ersetzt :

Artikel 4

Absatz 1 und Artikel 45 Absatz 2 des Abkommens über soziale Sicherheit vom 4 . Dezember 1973 ".

3 . In Anhang VII erhält Ziffer 7 folgende Fassung:

7 . Hinsichtlich der Altersrentenversicherung für Selbständige : Ausübung einer selbständigen Tätigkeit in Griechenland und einer Beschäftigung im Lohn - oder Gehaltsverhältnis in einem anderen Mitgliedstaat ".

Artikel 2

Die Verordnung ( EWG ) Nr . 574/72 wird wie folgt geändert :

1 . Artikel 118 erhält folgende Fassung :

Artikel 118

Übergangsvorschriften für Renten für die Arbeitnehmer

( 1 ) Ist der Versicherungsfall vor dem 1 . Oktober 1972 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats eingetreten, ohne daß vor diesem Zeitpunkt für den Rentenantrag eine Feststellung erfolgt ist, und sind aufgrund dieses Versicherungsfalls Leistungen für die Zeit vor diesem Zeitpunkt zu gewähren, so hat dieser Antrag eine doppelte Feststellung zur Folge, und zwar

a ) für die Zeit vor dem 1 . Oktober 1972 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung Nr . 3 bzw . gemäß Vereinbarungen zwischen den betreffenden Mitgliedstaaten sowie

b) für die Zeit ab dem 1 . Oktober 1972 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung .

Ergibt sich jedoch bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ein höherer Betrag als bei der Berechnung nach Buchstabe b ), so erhält der Betreffende weiterhin den Betrag, der sich bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ergibt .

( 2 ) Wird ab dem 1 . Oktober 1972 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats ein Antrag auf Leistungen bei Invalidität, bei Alter oder an Hinterbliebene bei einem Träger eines Mitgliedstaats gestellt, so werden die Leistungen, die vor diesem Zeitpunkt für denselben Versicherungsfall durch den oder die Träger eines oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten festgestellt wurden, von Amts wegen gemäß der Verordnung neu festgestellt; die Neufeststellung darf nicht zu einem geringeren Leistungsbetrag führen ."

2 . Artikel 119 erhält folgende Fassung :

Artikel 119

Übergangsvorschriften für Renten für die Selbständigen

( 1 ) Ist der Versicherungsfall vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats eingetreten, ohne daß bereits vor diesem Zeitpunkt für den Rentenantrag eine Feststellung erfolgt ist, und sind aufgrund dieses Versicherungsfalls Leistungen für eine Zeitspanne vor diesem Zeitpunkt zu gewähren, so hat dieser Antrag eine doppelte Feststellung zur Folge, und zwar

a ) für die Zeit vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung bzw . gemäß den vor diesem Datum in Kraft befindlichen Vereinbarungen zwischen den betreffenden Mitgliedstaaten sowie

b ) für die Zeit ab dem 1 . Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung .

Ergibt sich jedoch bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ein höherer Betrag als bei der Berechnung nach Buchstabe b ), so erhält die betreffende Person weiterhin den Betrag, der sich bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ergibt .

( 2 ) Wird ab dem 1 . Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats ein Antrag auf Leistungen bei Invalidität, bei Alter oder an Hinterbliebene beim Träger eines Mitgliedstaats gestellt, so werden die Leistungen, die vor diesem Zeitpunkt für denselben Versicherungsfall durch den oder die Träger eines oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten bereits festgestellt wurden, von Amts wegen gemäß der Verordnung neu festgestellt; die Neufeststellung darf nicht zu einem geringeren Leistungsbetrag führen ."

Artikel 3

Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft .

Sie gilt mit Wirkung vom 1 . Januar 1986 .

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat .

Geschehen zu Brüssel am 11 . Mai 1989 .

Im Namen des Rates

Der Präsident

C . ARANZADI

( 1 ) ABl . Nr . C 71 vom 26 . 3 . 1986, S . 8 .

( 2 ) ABl . Nr . C 148 vom 16 . 6 . 1986, S . 124 .

( 3 ) ABl . Nr . C 263 vom 20 . 10 . 1986, S . 37 .

( 4 ) ABl . Nr . L 149 vom 5 . 7 . 1971, S . 2 .

( 5 ) ABl . Nr . L 74 vom 27 . 3 . 1972, S . 1 .

( 6 ) ABl . Nr . L 230 vom 22 . 8 . 1983, S . 6 .

( 7 ) ABl . Nr . L 355 vom 16 . 12 . 1986, S . 5 .

VERORDNUNG ( EWG ) Nr . 1305/89 DES RATES vom 11 . Mai 1989 zur Änderung der Verordnung ( EWG ) Nr . 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu - und abwandern, und zur Änderung der Verordnung ( EWG ) Nr . 574/72 über die Durchführung der Verordnung ( EWG ) Nr . 1408/71

DER RAT DER EUROPÄISCHEN

GEMEINSCHAFTEN -

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf die Artikel 51 und 235,

auf Vorschlag der Kommission ( 1 ),

nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ( 2 ),

nach Stellungnahme des Wirtschafts - und Sozialausschusses ( 3 ),

in Erwägung nachstehender Gründe :

Die Verordnungen ( EWG ) Nr . 1408/71 ( 4 ) und ( EWG ) Nr. 574/72 ( 5 ), in der aktualisierten Fassung der Verordnung ( EWG) Nr . 2001/83 ( 6 ) und zuletzt geändert durch die Verordnung ( EWG ) Nr . 3811/86 ( 7 ), waren Gegenstand technischer Anpassungen in Anhang I Kapitel VIII Ziffern 1 und 2 der Akte über den Beitritt Spaniens und Portugals .

Infolge des Beitritts Spaniens und Portugals sind an den genannten Verordnungen weitere Anpassungen vorzunehmen, insbesondere um die in Anhang II der Beitrittsakte aufgestellten Leitlinien zu berücksichtigen -

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :

Artikel 1

Die Verordnung ( EWG ) Nr . 1408/71 wird wie folgt geändert :

1 . Artikel 95 erhält folgende Fassung :

Artikel 95

Übergangsbestimmungen für die Selbständigen

( 1 ) Diese Verordnung begründet keinen Anspruch für den Zeitraum vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn ihrer Anwendung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats .

( 2 ) Für die Feststellung des Anspruchs auf Leistungen nach dieser Verordnung werden sämtliche Versicherungszeiten sowie gegebenenfalls auch alle Beschäftigungszeiten, Zeiten selbständiger Tätigkeit und Wohnzeiten berücksichtigt, die nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats zurückgelegt worden sind .

( 3 ) Vorbehaltlich des Absatzes 1 wird ein Leistungsanspruch nach dieser Verordnung auch für Ereignisse begründet, die vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats liegen .

( 4 ) Leistungen jeder Art, die wegen der Staatsangehörigkeit oder des Wohnorts einer Person nicht festgestellt worden sind oder geruht haben, werden auf Antrag der betreffenden Person ab dem 1 . Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats festgestellt oder wieder gewährt, es sei denn, daß früher festgestellte Ansprüche durch Kapitalabfindung abgegolten worden sind .

( 5 ) Die Ansprüche von Personen, deren Rente vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats festgestellt worden ist, können auf ihren Antrag unter Berücksichtigung der Bestimmungen dieser Verordnung neu festgestellt werden . Dies gilt auch für die sonstigen in Artikel 78 genannten Leistungen .

( 6 ) Wird der in Absatz 4 oder Absatz 5 bezeichnete Antrag innerhalb von zwei Jahren nach dem 1 . Juli 1982 oder nach dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gestellt, so werden die Ansprüche aufgrund dieser Verordnung mit Wirkung von diesem Zeitpunkt an erworben, ohne daß der betreffenden Person Ausschlußfristen oder Verjährungsfristen eines Mitgliedstaats entgegengehalten werden können .

( 7 ) Wird der in Absatz 4 oder Absatz 5 bezeichnete Antrag erst nach Ablauf von zwei Jahren nach dem 1 . Juli 1982 oder nach dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gestellt, so werden nicht ausgeschlossene oder nicht verjährte Ansprüche - vorbehaltlich etwaiger günstigerer Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats - vom Tag der Antragstellung an erworben ."

2 . In Anhang III, Teile A und B, wird unter Ziffer 22 . DEUTSCHLAND - SPANIEN das Wort keine" durch folgenden Wortlaut ersetzt :

Artikel 4

Absatz 1 und Artikel 45 Absatz 2 des Abkommens über soziale Sicherheit vom 4 . Dezember 1973 ".

3 . In Anhang VII erhält Ziffer 7 folgende Fassung :

7 . Hinsichtlich der Altersrentenversicherung für Selbständige : Ausübung einer selbständigen Tätigkeit in Griechenland und einer Beschäftigung im Lohn - oder Gehaltsverhältnis in einem anderen Mitgliedstaat ".

Artikel 2

Die Verordnung ( EWG ) Nr . 574/72 wird wie folgt geändert :

1 . Artikel 118 erhält folgende Fassung :

Artikel 118

Übergangsvorschriften für Renten für die Arbeitnehmer

( 1 ) Ist der Versicherungsfall vor dem 1 . Oktober 1972 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats eingetreten, ohne daß vor diesem Zeitpunkt für den Rentenantrag eine Feststellung erfolgt ist, und sind aufgrund dieses Versicherungsfalls Leistungen für die Zeit vor diesem Zeitpunkt zu gewähren, so hat dieser Antrag eine doppelte Feststellung zur Folge, und zwar

a ) für die Zeit vor dem 1 . Oktober 1972 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung Nr . 3 bzw . gemäß Vereinbarungen zwischen den betreffenden Mitgliedstaaten sowie

b ) für die Zeit ab dem 1 . Oktober 1972 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung .

Ergibt sich jedoch bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ein höherer Betrag als bei der Berechnung nach Buchstabe b ), so erhält der Betreffende weiterhin den Betrag, der sich bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ergibt .

( 2 ) Wird ab dem 1 . Oktober 1972 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats ein Antrag auf Leistungen bei Invalidität, bei Alter oder an Hinterbliebene bei einem Träger eines Mitgliedstaats gestellt, so werden die Leistungen, die vor diesem Zeitpunkt für denselben Versicherungsfall durch den oder die Träger eines oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten festgestellt wurden, von Amts wegen gemäß der Verordnung neu festgestellt; die Neufeststellung darf nicht zu einem geringeren Leistungsbetrag führen ."

2 . Artikel 119 erhält folgende Fassung :

Artikel 119

Übergangsvorschriften für Renten für die Selbständigen

( 1 ) Ist der Versicherungsfall vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats eingetreten, ohne daß bereits vor diesem Zeitpunkt für den Rentenantrag eine Feststellung erfolgt ist, und sind aufgrund dieses Versicherungsfalls Leistungen für eine Zeitspanne vor diesem Zeitpunkt zu gewähren, so hat dieser Antrag eine doppelte Feststellung zur Folge, und zwar

a ) für die Zeit vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung bzw . gemäß den vor diesem Datum in Kraft befindlichen Vereinbarungen zwischen den betreffenden Mitgliedstaaten sowie

b ) für die Zeit ab dem 1 . Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung .

Ergibt sich jedoch bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ein höherer Betrag als bei der Berechnung nach Buchstabe b ), so erhält die betreffende Person weiterhin den Betrag, der sich bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ergibt .

( 2 ) Wird ab dem 1 . Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats ein Antrag auf Leistungen bei Invalidität, bei Alter oder an Hinterbliebene beim Träger eines Mitgliedstaats gestellt, so werden die Leistungen, die vor diesem Zeitpunkt für denselben Versicherungsfall durch den oder die Träger eines oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten bereits festgestellt wurden, von Amts wegen gemäß der Verordnung neu festgestellt; die Neufeststellung darf nicht zu einem geringeren Leistungsbetrag führen ."

Artikel 3

Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft .

Sie gilt mit Wirkung vom 1 . Januar 1986 .

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat .

Geschehen zu Brüssel am 11 . Mai 1989 .

Im Namen des Rates

Der Präsident

C . ARANZADI

( 1 ) ABl . Nr . C 71 vom 26 . 3 . 1986, S . 8.

( 2 ) ABl . Nr . C 148 vom 16 . 6 . 1986, S . 124 .

( 3 ) ABl . Nr . C 263 vom 20 . 10 . 1986, S . 37 .

( 4 ) ABl . Nr . L 149 vom 5 . 7 . 1971, S . 2 .

( 5 ) ABl . Nr . L 74 vom 27 . 3 . 1972, S . 1 .

( 6 ) ABl. Nr . L 230 vom 22 . 8 . 1983, S . 6 .

( 7 ) ABl . Nr . L 355 vom 16 . 12 . 1986, S . 5 .

VERORDNUNG ( EWG ) Nr . 1305/89 DES RATES vom 11 . Mai 1989 zur Änderung der Verordnung ( EWG ) Nr . 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu - und abwandern, und zur Änderung der Verordnung ( EWG ) Nr . 574/72 über die Durchführung der Verordnung ( EWG ) Nr . 1408/71

DER RAT DER EUROPÄISCHEN

GEMEINSCHAFTEN -

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf die Artikel 51 und 235,

auf Vorschlag der Kommission ( 1 ),

nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ( 2 ),

nach Stellungnahme des Wirtschafts - und Sozialausschusses ( 3 ),

in Erwägung nachstehender Gründe :

Die Verordnungen ( EWG ) Nr . 1408/71 ( 4 ) und ( EWG ) Nr . 574/72 ( 5 ), in der aktualisierten Fassung der Verordnung ( EWG ) Nr . 2001/83 ( 6 ) und zuletzt geändert durch die Verordnung ( EWG ) Nr . 3811/86 ( 7 ), waren Gegenstand technischer Anpassungen in Anhang I Kapitel VIII Ziffern 1 und 2 der Akte über den Beitritt Spaniens und Portugals .

Infolge des Beitritts Spaniens und Portugals sind an den genannten Verordnungen weitere Anpassungen vorzunehmen, insbesondere um die in Anhang II der Beitrittsakte aufgestellten Leitlinien zu berücksichtigen -

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :

Artikel 1

Die Verordnung ( EWG ) Nr . 1408/71 wird wie folgt geändert :

1 . Artikel 95 erhält folgende Fassung :

Artikel 95

Übergangsbestimmungen für die Selbständigen

( 1 ) Diese Verordnung begründet keinen Anspruch für den Zeitraum vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn ihrer Anwendung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats .

( 2 ) Für die Feststellung des Anspruchs auf Leistungen nach dieser Verordnung werden sämtliche Versicherungszeiten sowie gegebenenfalls auch alle Beschäftigungszeiten, Zeiten selbständiger Tätigkeit und Wohnzeiten berücksichtigt, die nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats zurückgelegt worden sind .

( 3 ) Vorbehaltlich des Absatzes 1 wird ein Leistungsanspruch nach dieser Verordnung auch für Ereignisse begründet, die vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats liegen .

( 4 ) Leistungen jeder Art, die wegen der Staatsangehörigkeit oder des Wohnorts einer Person nicht festgestellt worden sind oder geruht haben, werden auf Antrag der betreffenden Person ab dem 1 . Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats festgestellt oder wieder gewährt, es sei denn, daß früher festgestellte Ansprüche durch Kapitalabfindung abgegolten worden sind .

( 5 ) Die Ansprüche von Personen, deren Rente vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats festgestellt worden ist, können auf ihren Antrag unter Berücksichtigung der Bestimmungen dieser Verordnung neu festgestellt werden . Dies gilt auch für die sonstigen in Artikel 78 genannten Leistungen .

( 6 ) Wird der in Absatz 4 oder Absatz 5 bezeichnete Antrag innerhalb von zwei Jahren nach dem 1 . Juli 1982 oder nach dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gestellt, so werden die Ansprüche aufgrund dieser Verordnung mit Wirkung von diesem Zeitpunkt an erworben, ohne daß der betreffenden Person Ausschlußfristen oder Verjährungsfristen eines Mitgliedstaats entgegengehalten werden können .

( 7 ) Wird der in Absatz 4 oder Absatz 5 bezeichnete Antrag erst nach Ablauf von zwei Jahren nach dem 1 . Juli 1982 oder nach dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gestellt, so werden nicht ausgeschlossene oder nicht verjährte Ansprüche - vorbehaltlich etwaiger günstigerer Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats - vom Tag der Antragstellung an erworben ."

2 . In Anhang III, Teile A und B, wird unter Ziffer 22 . DEUTSCHLAND - SPANIEN das Wort keine" durch folgenden Wortlaut ersetzt :

Artikel 4

Absatz 1 und Artikel 45 Absatz 2 des Abkommens über soziale Sicherheit vom 4 . Dezember 1973 ".

3 . In Anhang VII erhält Ziffer 7 folgende Fassung :

7 . Hinsichtlich der Altersrentenversicherung für Selbständige : Ausübung einer selbständigen Tätigkeit in Griechenland und einer Beschäftigung im Lohn - oder Gehaltsverhältnis in einem anderen Mitgliedstaat ".

Artikel 2

Die Verordnung ( EWG ) Nr . 574/72 wird wie folgt geändert :

1 . Artikel 118 erhält folgende Fassung :

Artikel 118

Übergangsvorschriften für Renten für die Arbeitnehmer

( 1 ) Ist der Versicherungsfall vor dem 1 . Oktober 1972 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats eingetreten, ohne daß vor diesem Zeitpunkt für den Rentenantrag eine Feststellung erfolgt ist, und sind aufgrund dieses Versicherungsfalls Leistungen für die Zeit vor diesem Zeitpunkt zu gewähren, so hat dieser Antrag eine doppelte Feststellung zur Folge, und zwar

a ) für die Zeit vor dem 1 . Oktober 1972 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung Nr . 3 bzw . gemäß Vereinbarungen zwischen den betreffenden Mitgliedstaaten sowie

b ) für die Zeit ab dem 1 . Oktober 1972 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung .

Ergibt sich jedoch bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ein höherer Betrag als bei der Berechnung nach Buchstabe b ), so erhält der Betreffende weiterhin den Betrag, der sich bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ergibt .

( 2 ) Wird ab dem 1 . Oktober 1972 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats ein Antrag auf Leistungen bei Invalidität, bei Alter oder an Hinterbliebene bei einem Träger eines Mitgliedstaats gestellt, so werden die Leistungen, die vor diesem Zeitpunkt für denselben Versicherungsfall durch den oder die Träger eines oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten festgestellt wurden, von Amts wegen gemäß der Verordnung neu festgestellt; die Neufeststellung darf nicht zu einem geringeren Leistungsbetrag führen ."

2 . Artikel 119 erhält folgende Fassung :

Artikel 119

Übergangsvorschriften für Renten für die Selbständigen

( 1 ) Ist der Versicherungsfall vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats eingetreten, ohne daß bereits vor diesem Zeitpunkt für den Rentenantrag eine Feststellung erfolgt ist, und sind aufgrund dieses Versicherungsfalls Leistungen für eine Zeitspanne vor diesem Zeitpunkt zu gewähren, so hat dieser Antrag eine doppelte Feststellung zur Folge, und zwar

a ) für die Zeit vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung bzw . gemäß den vor diesem Datum in Kraft befindlichen Vereinbarungen zwischen den betreffenden Mitgliedstaaten sowie

b ) für die Zeit ab dem 1 . Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung .

Ergibt sich jedoch bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ein höherer Betrag als bei der Berechnung nach Buchstabe b ), so erhält die betreffende Person weiterhin den Betrag, der sich bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ergibt .

( 2 ) Wird ab dem 1 . Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats ein Antrag auf Leistungen bei Invalidität, bei Alter oder an Hinterbliebene beim Träger eines Mitgliedstaats gestellt, so werden die Leistungen, die vor diesem Zeitpunkt für denselben Versicherungsfall durch den oder die Träger eines oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten bereits festgestellt wurden, von Amts wegen gemäß der Verordnung neu festgestellt; die Neufeststellung darf nicht zu einem geringeren Leistungsbetrag führen ."

Artikel 3

Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft .

Sie gilt mit Wirkung vom 1 . Januar 1986 .

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat .

Geschehen zu Brüssel am 11 . Mai 1989 .

Im Namen des Rates

Der Präsident

C . ARANZADI

( 1 ) ABl . Nr . C 71 vom 26 . 3 . 1986, S . 8 .

( 2 ) ABl . Nr . C 148 vom 16 . 6 . 1986, S . 124 .

( 3 ) ABl . Nr . C 263 vom 20 . 10 . 1986, S . 37 .

( 4 ) ABl . Nr . L 149 vom 5 . 7 . 1971, S . 2 .

( 5 ) ABl . Nr . L 74 vom 27 . 3 . 1972, S . 1 .

( 6 ) ABl . Nr . L 230 vom 22 . 8 . 1983, S . 6 .

( 7 ) ABl . Nr . L 355 vom 16 . 12 . 1986, S . 5 .

VERORDNUNG ( EWG ) Nr . 1305/89 DES RATES vom 11 . Mai 1989 zur Änderung der Verordnung ( EWG ) Nr . 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu - und abwandern, und zur Änderung der Verordnung ( EWG ) Nr . 574/72 über die Durchführung der Verordnung ( EWG ) Nr . 1408/71

DER RAT DER EUROPÄISCHEN

GEMEINSCHAFTEN -

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf die Artikel 51 und 235,

auf Vorschlag der Kommission ( 1 ),

nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ( 2 ),

nach Stellungnahme des Wirtschafts - und Sozialausschusses ( 3 ),

in Erwägung nachstehender Gründe :

Die Verordnungen ( EWG ) Nr . 1408/71 ( 4 ) und ( EWG ) Nr . 574/72 ( 5 ), in der aktualisierten Fassung der Verordnung ( EWG ) Nr . 2001/83 ( 6 ) und zuletzt geändert durch die Verordnung ( EWG ) Nr . 3811/86 ( 7 ), waren Gegenstand technischer Anpassungen in Anhang I Kapitel VIII Ziffern 1 und 2 der Akte über den Beitritt Spaniens und Portugals .

Infolge des Beitritts Spaniens und Portugals sind an den genannten Verordnungen weitere Anpassungen vorzunehmen, insbesondere um die in Anhang II der Beitrittsakte aufgestellten Leitlinien zu berücksichtigen -

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :

Artikel 1

Die Verordnung ( EWG ) Nr . 1408/71 wird wie folgt geändert :

1 . Artikel 95 erhält folgende Fassung :

Artikel 95

Übergangsbestimmungen für die Selbständigen

( 1) Diese Verordnung begründet keinen Anspruch für den Zeitraum vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn ihrer Anwendung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats .

( 2 ) Für die Feststellung des Anspruchs auf Leistungen nach dieser Verordnung werden sämtliche Versicherungszeiten sowie gegebenenfalls auch alle Beschäftigungszeiten, Zeiten selbständiger Tätigkeit und Wohnzeiten berücksichtigt, die nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats zurückgelegt worden sind .

( 3 ) Vorbehaltlich des Absatzes 1 wird ein Leistungsanspruch nach dieser Verordnung auch für Ereignisse begründet, die vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats liegen .

( 4 ) Leistungen jeder Art, die wegen der Staatsangehörigkeit oder des Wohnorts einer Person nicht festgestellt worden sind oder geruht haben, werden auf Antrag der betreffenden Person ab dem 1 . Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats festgestellt oder wieder gewährt, es sei denn, daß früher festgestellte Ansprüche durch Kapitalabfindung abgegolten worden sind .

( 5 ) Die Ansprüche von Personen, deren Rente vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats festgestellt worden ist, können auf ihren Antrag unter Berücksichtigung der Bestimmungen dieser Verordnung neu festgestellt werden . Dies gilt auch für die sonstigen in Artikel 78 genannten Leistungen .

( 6 ) Wird der in Absatz 4 oder Absatz 5 bezeichnete Antrag innerhalb von zwei Jahren nach dem 1 . Juli 1982 oder nach dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gestellt, so werden die Ansprüche aufgrund dieser Verordnung mit Wirkung von diesem Zeitpunkt an erworben, ohne daß der betreffenden Person Ausschlußfristen oder Verjährungsfristen eines Mitgliedstaats entgegengehalten werden können .

( 7 ) Wird der in Absatz 4 oder Absatz 5 bezeichnete Antrag erst nach Ablauf von zwei Jahren nach dem 1 . Juli 1982 oder nach dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gestellt, so werden nicht ausgeschlossene oder nicht verjährte Ansprüche - vorbehaltlich etwaiger günstigerer Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats - vom Tag der Antragstellung an erworben ."

2 . In Anhang III, Teile A und B, wird unter Ziffer 22 . DEUTSCHLAND - SPANIEN das Wort keine" durch folgenden Wortlaut ersetzt :

Artikel 4

Absatz 1 und Artikel 45 Absatz 2 des Abkommens über soziale Sicherheit vom 4 . Dezember 1973 ".

3 . In Anhang VII erhält Ziffer 7 folgende Fassung :

7 . Hinsichtlich der Altersrentenversicherung für Selbständige : Ausübung einer selbständigen Tätigkeit in Griechenland und einer Beschäftigung im Lohn - oder Gehaltsverhältnis in einem anderen Mitgliedstaat ".

Artikel 2

Die Verordnung ( EWG ) Nr . 574/72 wird wie folgt geändert :

1 . Artikel 118 erhält folgende Fassung :

Artikel 118

Übergangsvorschriften für Renten für die Arbeitnehmer

( 1) Ist der Versicherungsfall vor dem 1 . Oktober 1972 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats eingetreten, ohne daß vor diesem Zeitpunkt für den Rentenantrag eine Feststellung erfolgt ist, und sind aufgrund dieses Versicherungsfalls Leistungen für die Zeit vor diesem Zeitpunkt zu gewähren, so hat dieser Antrag eine doppelte Feststellung zur Folge, und zwar

a ) für die Zeit vor dem 1 . Oktober 1972 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung Nr . 3 bzw . gemäß Vereinbarungen zwischen den betreffenden Mitgliedstaaten sowie

b ) für die Zeit ab dem 1 . Oktober 1972 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung .

Ergibt sich jedoch bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ein höherer Betrag als bei der Berechnung nach Buchstabe b ), so erhält der Betreffende weiterhin den Betrag, der sich bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ergibt .

( 2 ) Wird ab dem 1 . Oktober 1972 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats ein Antrag auf Leistungen bei Invalidität, bei Alter oder an Hinterbliebene bei einem Träger eines Mitgliedstaats gestellt, so werden die Leistungen, die vor diesem Zeitpunkt für denselben Versicherungsfall durch den oder die Träger eines oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten festgestellt wurden, von Amts wegen gemäß der Verordnung neu festgestellt; die Neufeststellung darf nicht zu einem geringeren Leistungsbetrag führen ."

2 . Artikel 119 erhält folgende Fassung :

Artikel 119

Übergangsvorschriften für Renten für die Selbständigen

( 1 ) Ist der Versicherungsfall vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats eingetreten, ohne daß bereits vor diesem Zeitpunkt für den Rentenantrag eine Feststellung erfolgt ist, und sind aufgrund dieses Versicherungsfalls Leistungen für eine Zeitspanne vor diesem Zeitpunkt zu gewähren, so hat dieser Antrag eine doppelte Feststellung zur Folge, und zwar

a ) für die Zeit vor dem 1 . Juli 1982 oder vor dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung bzw . gemäß den vor diesem Datum in Kraft befindlichen Vereinbarungen zwischen den betreffenden Mitgliedstaaten sowie

b ) für die Zeit ab dem 1 . Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats gemäß der Verordnung .

Ergibt sich jedoch bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ein höherer Betrag als bei der Berechnung nach Buchstabe b ), so erhält die betreffende Person weiterhin den Betrag, der sich bei der Berechnung nach Buchstabe a ) ergibt .

( 2 ) Wird ab dem 1 . Juli 1982 oder ab dem Beginn der Anwendung der Durchführungsverordnung im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats ein Antrag auf Leistungen bei Invalidität, bei Alter oder an Hinterbliebene beim Träger eines Mitgliedstaats gestellt, so werden die Leistungen, die vor diesem Zeitpunkt für denselben Versicherungsfall durch den oder die Träger eines oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten bereits festgestellt wurden, von Amts wegen gemäß der Verordnung neu festgestellt; die Neufeststellung darf nicht zu einem geringeren Leistungsbetrag führen ."

Artikel 3

Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft .

Sie gilt mit Wirkung vom 1 . Januar 1986.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat .

Geschehen zu Brüssel am 11 . Mai 1989 .

Im Namen des Rates

Der Präsident

C . ARANZADI

( 1 ) ABl . Nr . C 71 vom 26 . 3 . 1986, S . 8 .

( 2 ) ABl . Nr . C 148 vom 16 . 6 . 1986, S . 124 .

( 3 ) ABl . Nr . C 263 vom 20 . 10 . 1986, S . 37 .

( 4 ) ABl . Nr . L 149 vom 5 . 7 . 1971, S . 2 .

(5 ) ABl . Nr . L 74 vom 27 . 3 . 1972, S . 1 .

( 6 ) ABl . Nr . L 230 vom 22 . 8 . 1983, S . 6 .

( 7 ) ABl . Nr . L 355 vom 16 . 12 . 1986, S . 5 .